Bedruckte Kugelschreiber

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Der Kugelschreiber

 

Kugelschreiber

 

Der Kugelschreiber ist ein Schreibgerät, das Tinte mittels einer Kugel auf Papier überträgt. Die umgangssprachliche Kurzform Kuli ist eigentlich nicht korrekt, da der sogenannte Tintenkuli (1928 von Rotring entwickelt) keine Kugel, sondern ein dünnes Röhrchen statt der früher bei Füllfederhaltern üblichen Feder besitzt. Der Name „Kuli“ wurde wegen seiner Ähnlichkeit zum Wort Kugelschreiber als Kurzform später auf dieses Schreibgerät übertragen.

 

 

Stempel Kugelschreiber

Stempel KugelschreiberBei diesem Kugelschreiber ist im oberen Teil ein Stempel integriert. Am anderen Ende ist die Miene angebracht. So kann man auch unterwegs stempeln. Die Stempel Kugelschreiber bekommt man unter www.stempelo.de

 

Funktionsweise von Kugelschreibern

Kugelschreiber haben einen Vorratsbehälter mit zähflüssiger, schnell trocknender Tinte. Streicht der Kugelschreiber über das Papier, so dreht sich die Kugel, nimmt dabei auf ihrer dem Vorratsbehälter zugewandten Seite Tinte auf und gibt sie auf der anderen an das Papier ab. Die Kugel ist aus einem extrem harten keramischen Material (Wolframcarbid, Markenname Widia), um den Verschleiß gering zu halten. Um sie zu schützen, wird die Kugelschreiber-Mine während der Zeit, in der man den Kugelschreiber nicht benötigt, mittels eines Mechanismus in das Gehäuse des Kugelschreibers zurückgeführt. Dies kann durch ein Drehsystem geschehen oder durch ein Federsystem, das mittels Taster auf dem Kugelschreiberende aktiviert wird. Dies ist auch deshalb sinnvoll, weil Kugelschreibertinte sehr leicht auf Kleidung abfärbt und sich nur schwer wieder entfernen lässt.

Je nach gewünschter Strichdicke hat die Kugel einen Durchmesser von 0,7 bis 1,4 Millimetern, bei besonders feinen Kugelschreibern, zum Beispiel in Japan, auch von nur 0,2 Millimetern. Der Tinteninhalt einer Mine reicht je nach Spitze für einen Strich von 5000 bis 10.000 Metern Länge.

Einsatz des Kugelschreibers als Zeichenwerkzeug

Walter Koschatzky schreibt in seinem 1981 erschienenen Buch Die Kunst der Zeichnung: „Das Aufdrücken der Kugelspitze bringt keinerlei Veränderung der Strichstärke zustande, eine Differenzierung der Linie in Haar- und Schattenstriche gibt es daher nicht,  (daher) schliesst es eine künstlerische Verwendung nahezu aus. Zeichnungen mit Kugelschreiber weisen einen durchwegs toten Strichcharakter auf.“

Diese Abwertung des Schreibwerkzeugs muss jeden überraschen, der, unabhängig von künstlerischem Talent, schon einmal mit einem Kugelschreiber gezeichnet hat. Zwar ist mit dem Kugelschreiber durch technische Gegebenheiten ein Linienspektrum wie beim Bleistift oder der Zeichenfeder nicht möglich – durch Verringerung des Drucks auf das Papier lassen sich jedoch sehr feine Linien erzeugen, und bei entsprechender Papierstärke und/oder einer weichen Unterlage ist durch starkes Aufdrücken ein intensiver Strich möglich.

Besonders Schraffuren sind mit dem Kugelschreiber gut durchzuführen. Er benötigt keinerlei Pflege und es gibt keine Einschränkungen der Zeichenrichtung wie bei der Zeichenfeder. Auch kann er im Gegensatz zu der Feder, dem Bleistift oder sogar dem Fineliner (fast) nicht durch zu festes Aufdrücken oder groben Umgang beschädigt werden. Der Inhalt einer Standard-Mine reicht für einen mehrere Kilometer langen Strich – viele andere, teurere Schreib- und Zeichengeräte sind um einiges schneller leer. Er ist zumeist sehr verlässlich, die schwarze oder blaue Tinte ergibt einen tiefdunklen Strich.

Weiterhin ist die Tinte des Kugelschreibers nach dem Auftrag sehr beständig – ein Verwischen wie beim Bleistift ist nahezu ausgeschlossen, und er kann auf vielen verschiedenen Papiersorten verwendet werden. Ideal ist jedoch glattes, festes Papier. Die meisten Kugelschreiber sind zudem dokumentenecht, d. h. lichtbeständig.

Der schlechte Ruf als Zeichenmittel mag durch eben diese Anspruchslosigkeit der Mittel, des kunstgeschichtlich noch jungen Alters und des Massengebrauchs entstanden sein. Tatsächlich haben viele modernere Künstler, unter anderem Horst Janssen, gelegentlich den Kugelschreiber zum Zeichnen benutzt. Einer der ersten, die den Kugelschreiber auch zum Zeichnen benutzten, war sein Erfinder László József Biró.

Bis in die 1960er Jahre war der Kugelschreiber an den Schulen verpönt. Es hieß, die Kinder würden sich dadurch eine schlechte Schrift angewöhnen und zu sehr aufdrücken.

 

 

Geschichte des Kugelschreibers

Bereits Galileo Galilei fertigte eine Skizze an, die eine Art Vorläufer des Kugelschreibers zeigt. Erste Patente zu Schreibgeräten, die ihre eigene Tinte mitführen, gab es im 19. Jahrhundert.

1888 erhielt der Amerikaner John J. Loud ein Patent auf ein kugelschreiberähnliches Gerät, mit dem man Leder markieren können sollte. Slavoljub Eduard Penkala, ein kroatischer Erfinder, patentierte 1906 ebenfalls einen Kugelschreiber-Vorläufer. Der gebürtige Ungar László József Biró erfand, unterstützt von seinem Bruder Georg, in Budapest in achtzehnjähriger Entwicklungsarbeit die Grundform des heutigen Kugelschreibers mit Farbmine und rollendem Kügelchen in der Minenspitze zum Auftrag der Farbmasse auf das Papier. Vermutlich kam ihm die Idee beim Anblick rotierender Druckwalzen, die die Farbe auf ähnliche Weise auf das Papier auftragen. Sein im Jahr 1938 erstmals in Ungarn erteiltes Patent ließ er am 27. Dezember 1938 in den USA als „Fountain Pen for Pulpink Ink“ (später „Ball Pen“) und 1943 in Argentinien erneuern, wohin er 1940 vor den Judenverfolgungen in Ungarn geflohen war. Er gründete dort die Firma „Sylvapen“.

Der tatsächliche Durchbruch für den Kugelschreiber kam mit dem britischen Geschäftsmann Henry George Martin. Er erkannte den Kugelschreiber als ideales Schreibwerkzeug für Flugzeugbesatzungen, das auch in großen Höhen funktioniert, ohne dabei zu klecksen. Er kaufte Biró die Patentrechte ab, gründete gemeinsam mit Frederick Miles im Jahr 1944 in Reading (Berkshire, England) die erste Kugelschreiberfabrik der Welt und startete eine Serienproduktion. Im ersten Jahr seines Bestehens lieferte das Unternehmen 30.000 Kugelschreiber an die Royal Air Force.

Im Juni 1945 wurde der amerikanische Geschäftsmann Milton Reynolds in Buenos Aires auf den Kugelschreiber aufmerksam. Er ließ die Technik in den USA nachbauen. Unter dem Namen Reynolds' Rocket wurden die Kugelschreiber noch im gleichen Jahr zu einem Verkaufserfolg in den USA, obwohl der Kugelschreiber rund eineinhalbmal so viel kostete wie eine Füllfeder. Wegen Qualitätsproblemen musste Reynolds jedoch tausende Exemplare zurücknehmen und ging 1951 in Konkurs.

Nach dem 2. Weltkrieg begannen mehrere Unternehmen, Kugelschreiber zu produzieren, teilweise ohne die Patentrechte zu besitzen. Die deutsche Firma Schneider zahlte ab 1947 bis zum Erlöschen der Patente 19 Millionen DM an Lizenzgebühren. Die Firma Schmidt im Schwarzwald konzentrierte sich auf die Herstellung und Entwicklung der Mechanik der Kugelschreiber. Das Problem des Klecksens bekam erst der Franzose Marcel Bich in den Griff. Unter dem Namen BIC brachte er Ende 1950 seinen Kugelschreiber auf den Markt und läutete damit endgültig das Zeitalter des Kugelschreibers als Massenprodukt ein.

In mehreren Ländern wird der Kugelschreiber nach seinem Erfinder genannt, so z. B. biro in England, birome in Argentinien oder penkala in Kroatien. In Frankreich stellte Baron Bich große Mengen billiger Einweg-Kugelschreiber unter dem Markennamen BIC her, wodurch bic ein Synonym für Kugelschreiber wurde. In Argentinien wird der Tag des Erfinders jährlich am Geburtstag László Birós (29. September) gefeiert.

Die ersten Kugelschreiber wurden 1945 für 8,50 US-Dollar verkauft. In Deutschland kosteten die ersten Modelle 1950 etwa 20 DM.



Wissenswertes über Kugelschreiber

Der NASA-Kugelschreiber

Als eine moderne Sage gilt, dass die NASA für eine Million Dollar einen speziellen Kugelschreiber entwickeln ließ, der auch im Weltall unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit zuverlässig funktioniert, während die Sowjetunion der Einfachheit halber einen Bleistift benutzte.

Vielmehr entwickelte der Amerikaner Paul Fisher bereits 1965 den Fisher Space Pen, jedoch ohne den Auftrag der NASA. Fishers Kugelschreibermine besteht bis auf die Tinte komplett aus Metall und hält problemlos Temperaturen bis 120 °C aus, ohne Schaden zu nehmen. Die Mine in handelsüblicher Größe ist als ein versiegelter Druckbehälter ausgeführt, in dessen Innern ein kleiner Metallzylinder auf die Spezialtinte drückt, die auch auf glatten Oberflächen – wie Plastik oder Glas – und mit nach oben gerichteter Schreibspitze (selbst unter Wasser) schreiben kann. Sogar bei -45 °C und einem Luftdruck wie in ca. 4000 m Höhe ist die Mine noch schreibfähig.

Die NASA befand den Stift für tauglich und setzt ihn seit 1968 bei jeder bemannten Mission in den Weltraum ein. Sie kaufte zunächst 400 Stifte zu einem Stückpreis von 2,95 US-Dollar. Die Entwicklungskosten trug Fisher alleine. In den Souvenir-Shops der NASA wird dieser Stift mit entsprechendem Logo-Aufdruck gern als Mitbringsel erstanden.

Auch die Russen benutzen im Weltraum Kugelschreiber, da ein Bleistift aus Holz und Graphit in der sehr viel Sauerstoff enthaltenden Atemluft eines Raumschiffes ein zu großes Brandrisiko darstellt. Außerdem könnte die Bleistift-Minenspitze leicht abbrechen und so eine Gefahr für die Astronauten darstellen, denn abgebrochene Teile schweben schwerelos im Raum herum und können so leicht eingeatmet werden, ins Auge gelangen oder sogar (durch den elektrisch leitfähigen Graphit) zu Kurzschlüssen führen.

Diese Legende wurde auch durch die Berichterstattung der ARD zur Mondlandung geschürt, in der einer der Wissenschaftler im Studio die Geschichte erzählte. Seit 2006 verschafft ein Werbespot der Zeitung Handelsblatt der Sage neue Verbreitung.


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